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Der Kirchenraum
hat für die Praktische Theologie eine besondere Bedeutung. Sowohl im Bereich
der Homiletik und der Liturgik, als auch in der Religionspädagogik unter dem
Stichwort Kirchenpädagogik, spielt er eine tragende Rolle. In allen diesen
Teildisziplinen ist die Wahrnehmung des Kirchenraumes zentraler Impulsgeber für
praktisch-theologisches Handeln.
Im Kontext multimedial angereicherter Hochschuldidaktik bietet der Computer die
Möglichkeit, neben das reale Erleben des Kirchenraumes, das virtuelle Erleben
desselben zu stellen. Eine virtuelle Darstellung des Kirchenraumes bietet
vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz in der Lehre, die an manchen
Punkten über reales Erleben von Kirchenräumen hinausgehen.
Die Gestaltung virtueller sakraler Bauten verschiedener Religionsgemeinschaften
bietet die Möglichkeit, das Augenmerk gezielt auf mit den einzelnen Bauten
verbundene religiöse Besonderheiten der verschiedenen Religionen zu lenken und
diese virtuell erlebbar zu machen.
Im Vordergrund des Projektes steht der Kirchenbau. Dazu gehört aber auch die
Gestaltung von genuin religiösen Räumen im Kontext und in Beziehung zu
Profanbauten mit „religiöser Aura“ (Theater, Museen, Kino, etc.).
Durch die Schaffung virtuell begehbarer Räume wird in diesem Vorhaben der
spielerisch-sinnliche Umgang mit dem Computer benutzt, um primär sinnlich
vermittelbare Aspekte der Religionspädagogik auch in einem theoretischen Rahmen
erfahrbar zu machen. Gleichzeitig zeigt das Vorhaben die kreativen
Möglichkeiten des Umgangs mit Computern und dem Internet auf und kann als
Beispiel für den eigenen unterrichtlichen Umgang mit dem Medium Internet
dienen.
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